Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.

Allergie – wenn das Immunsystem verrücktspielt

Allergien sind auf dem Vormarsch. In Deutschland plagen sich allein rund 10 Millionen Menschen mit Heuschnupfen, der häufigsten allergischen Reaktion. Ebenfalls weit verbreitet sind eine Überempfindlichkeit gegen Haustiere, Hausstaub und Schimmelpilze. Im Grunde aber gibt es unendlich viele Substanzen – sogenannte Allergene –, die eine Allergie auslösen können. Dabei setzt sich das Abwehrsystem eines allergischen Patienten irrtümlicherweise gegen Stoffe zur Wehr, die an sich harmlos sind und einen gesunden Menschen überhaupt nicht beeinträchtigen. Das wirksamste Mittel gegen jede Allergie wäre, den jeweiligen Auslöser zu meiden. Dies ist, wenn man etwa an die Blütenpollen denkt, allerdings kaum möglich. Zum Glück für die Betroffenen ist heute eine Reihe von Medikamenten auf dem Markt, die die übermäßige Abwehrreaktion des Körpers zeitweilig unterdrücken. Gegen Allergene unter dem eigenen Dach können Sie jedoch eine Menge tun. In dieser Broschüre haben wir daher eine Vielzahl von Tipps zusammengestellt.

Wie kommt es eigentlich zu einer Allergie?

Das Immunsystem eines Allergikers bekämpft eine an sich harmlose Substanz, als ob es sich um einen Krankheitserreger handeln würde. In der Folge kommt es zu den typischen Beschwerden wie Niesreiz, Augenjucken und Abgeschlagenheit, in anderen Fällen zu Atemnot oder Hautreaktionen – um nur einige zu nennen.

Als wichtige Ursache für die Fehlleistung des Abwehrsystems wird, gerade in westlichen Ländern, eine übertriebene Hygiene angenommen. Unser Sauberkeits-„Fimmel“ führt demnach dazu, dass sich der Körper schon seit frühester Kindheit immer weniger mit ernst zu nehmenden Erregern (wie Bakterien und Viren) auseinandersetzen muss und sich gewissermaßen aus Langeweile neue Feinde sucht. Allerdings: Auch die Erbanlagen spielen eine gewichtige Rolle. Ist nur ein Elternteil Allergiker, steigt das Risiko für das Kind bereits um 40 Prozent. Sind gar beide Eltern vorbelastet, erkrankt der Nachwuchs mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent!

Symptome von Allergien

Die Anzeichen für eine allergische Reaktion sind vielfältig. Außerdem reagieren die Menschen unterschiedlich, selbst auf die gleichen Auslöser. Daher ist es oft mühsam herauszufinden, was genau die jeweiligen Beschwerden auslöst. Betroffen sind:

  • Nase Ganzjährig Niesreiz, Schnupfen und Schleimhautschwellung, verbunden mit verstopfter Nase und Atembeklemmung
  • Augen Bindehautentzündung mit Juckreiz, Rötung, Tränen und Schwellung
  • Haut Juckreiz, Ekzem, Neurodermitis
  • Atemwege Bronchitis, allergisches Asthma, Atemnot

Über die weit verbreitete Allergieform „Heuschnupfen“ informiert Sie unsere separate Broschüre.

Hausstaub-Milben-Allergie

Der Hausstaub ist genau genommen eine bunte Mischung aller möglichen allergieauslösenden Substanzen. Das wichtigste Allergen stammt jedoch von den mikroskopisch kleinen Hausstaub-Milben. Ihre Ausscheidungen sind nach den Pollen der zweithäufigste Allergieauslöser überhaupt. Milben gehören zu den Spinnentieren. Sie nisten bevorzugt in Matratzen, Decken, Polstern und Teppichen und lassen sich trotz aller Reinlichkeit kaum ausrotten. Milben ernähren sich vornehmlich von Hautschuppen, die Mensch und Tier täglich verlieren. Während ihres kurzen Lebens von nur zwei bis vier Monaten produzieren sie etwa das 200fache des eigenen Körpergewichtes an Exkrementen.

So verringern Sie die Milben-Belastung:

Es ist kaum möglich, eine Wohnung milbenfrei zu halten. Doch mit den folgenden Maßnahmen machen Sie den Plagegeistern das Leben schwer. Wie stark Ihr Zuhause belastet ist und ob Ihr Einsatz erfolgreich war, können Sie übrigens mit speziellen Tests aus Ihrer A-plus Apotheke untersuchen.

  • Entfernen Sie Staubfänger wie dicke, geraffte Vorhänge oder offene Bücherregale.
  • Ersetzen Sie Teppiche und Auslegeware durch Linoleum, Laminat oder Parkett.
  • Überlassen Sie das Staubsaugen und -wischen einem nicht allergischen Familienmitglied. In jedem Fall sollte der Staubsauger mit einem Feinstaubfilter ausgerüstet sein. Zum Staubwischen verwenden Sie am besten ein feuchtes Tuch.
  • Polstermöbel sollten regelmäßig gesäubert werden, eventuell mit Milben abtötenden Zusätzen aus Ihrer A-plus Apotheke.
  • Setzen Sie sich nach Möglichkeit keinen Klimaanlagen aus, denn sie wirbeln die allergenen Staubpartikel verstärkt durch die Luft.
  • Milben lieben es feucht. Sorgen Sie durch regelmäßiges Lüften (mehrmals täglich für rund zehn Minuten Durchzug machen) für eine Luftfeuchtigkeit von unter 50 Prozent. Meiden Sie jede Art von Luftbefeuchtern.
  • Bewahren Sie Bett- und Schlafzeug nicht in Bettkästen auf, denn da wir in der Nacht circa einen halben Liter Flüssigkeit verlieren, wird es dort oft feucht.
  • Lüften Sie Ihre Bettdecken und -kissen regelmäßig aus.
  • Lassen Sie Ihre Matratze bis zu viermal im Jahr chemisch reinigen, denn etwa 60 Prozent der Milben siedeln hier. Und tauschen Sie sie spätestens nach acht Jahren aus.
  • Waschen Sie Bettbezüge und andere Textilien (soweit möglich) bei mindestens 60 Grad. Ein Kaltwaschmittelzusatz befreit empfindliche Kleidung auch bei weniger als 60 Grad von Milben.
  • Benutzen Sie spezielle Milbenbezüge für Matratze und Bettwäsche.
  • Plüschtiere sind einmal im Monat gründlich zu behandeln. Stecken Sie den nicht waschbaren Kuschelbären für 24 Stunden in das Gefrierfach.
  • Bewahren Sie Kleidungsstücke in geschlossenen Schränken auf.
  • Tragen Sie einen Schlafanzug, so gelangen die Hautschuppen nicht direkt ins Bett.

Tier-Allergie

Der direkte Kontakt mit dem Tier ist für eine allergische Reaktion nicht notwendig. Die Allergene haften praktisch an allen Einrichtungsgegenständen und Textilien. Zumal nicht allein die Tierhaare selbst eine Überempfindlichkeitsreaktion auslösen, sondern ebenso Hautschuppen, Speichel, Urin und andere Ausscheidungen der Tiere. Eingetrockneter Vogelkot zerfällt zu Staub und verbreitet sich gar mit der Atemluft. Die häufigsten Übeltäter sind Tiere mit kuscheligem Fell wie Katzen, Kaninchen und Goldhamster. Unter den Vögeln sind es Wellensittiche, Papageien und Kanarienvögel. Hunde lösen seltener eine Allergie aus.

Tipps bei Tier-Allergie:

  • Die wirksamste Bekämpfung der allergischen Reaktion ist die Entfernung des Haustieres aus der Wohnung. Allerdings: Selbst wenn Sie sich von Ihrem Liebling trennen und die Wohnung anschließend gründlich reinigen, kann es noch Jahre dauern, bis diese vollkommen allergenfrei ist.
  • Meiden Sie, wenn möglich, Besuche bei Haustierbesitzern.
  • Da die Neigung zu allergischen Erkrankungen vererbbar ist, sollten Eltern mit allergischen Krankheitsbildern sorgfältig prüfen, ob sie ihrem Kind ein Haustier schenken.
  • Tierallergene können nicht nur vom lebenden Tier, sondern auch von allen Gegenständen stammen, die aus Tierhaaren hergestellt sind, zum Beispiel Fellen, Wolltextilien und Teppichen.
  • Verzichten Sie auf Matratzen und Polstermöbel, die mit Rosshaar oder Schurwolle gepolstert sind.
  • Entwickeln Landwirte eine Allergie gegen Nutztiere, sollten sie dies bei der Berufsgenossenschaft als Berufskrankheit anzeigen.

Schimmelpilz-Allergie

Schimmelpilze verbreiten nicht nur einen ekligen Geruch in der Wohnung, sie sind auch ein potenter Allergieauslöser. Bereits ein Stockfleck an der Decke oder hinter dem Schrank reicht dafür aus. Dabei ist nicht der ganze Pilz für die Allergie verantwortlich, sondern nur seine Sporen – ähnlich den Blütenpollen beim Heuschnupfen. Schimmelpilze sind nicht wählerisch: Sie wachsen überall dort, wo es feucht ist.

So verringern Sie die Belastung durch Schimmelpilze:

  • Senken Sie die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung durch regelmäßiges Lüften (mehrmals täglich für zehn Minuten Durchzug machen).
  • Gießen Sie Topfpflanzen zurückhaltend. Tauschen Sie verschimmelte Erdschichten umgehend aus.
  • Stellen Sie Ihre Möbel in einem Abstand von circa zehn Zentimetern zur Wand auf, so ist eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet. Legen Sie aus dem gleichen Grund Matratzen nicht direkt auf den Boden, Ihre Möbel sollten auf Füßen stehen.
  • Alle Wohnräume sollten möglichst gleichmäßig temperiert sein. So verhindern Sie, dass sich feuchtwarme Luft in kühleren Zimmern niederschlägt.
  • Bewahren Sie Obst im Kühlschrank, zumindest aber nicht im warmen Wohnzimmer auf.
  • Kalk- und Mineralfarben eignen sich besser zum Wandanstrich als Binderfarbe. Kalkputz ist Tapeten vorzuziehen.

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