Nährstoffwunder Grünkohl
Hätten Sie`s gewusst? Bereits 125 g Grünkohl decken den Tagesbedarf an Vitamin A bzw. Beta-Carotin, das fr das Sehvermgen unentbehrlich ist. Da Beta-Carotin fettlöslich ist, sollte Grünkohl stets mit etwas Fett zubereitet werden. Bereits die Römer sicherten mit Grünkohl ihre Vitamin C-Versorgung im Winter. 100 Gramm enthalten 105 mg. Das Vitamin C ist hier in einer Vorstufe gespeichert (Ascorbigen) und wird beim Kochen nicht zerstört, sondern in seiner Entstehung erst begünstigt. Da zu langes Erhitzen diesen Effekt wieder zunichte macht, sollten Sie auf eine kurze Garzeit achten. Neben Vitamin B1 (100 Mikrogramm/100 Gramm) und Vitamin B2 (250 /100 g). die beide wichtig für das Nervensystem sind, enthält Grünkohl auch Folsäure (187 /100 g). Das Vitamin B 8 ist für das Wachstum und die Zellteilung sowie zur Vorbeugung von Geburtsdefekten (Spina bifida) von großer Bedeutung. Da die B-Vitamine wasserlöslich sind, am besten das Kochwasser mit verwenden.

Regelmäßige Grünkohl-Mahlzeiten sind ferner ein natürlicher Schutz vor Osteoporose. Bereits eine Portion von 200 g enthält soviel knochenstärkendes Mineral wie zwei Gläser Milch. Mit 490 mg/100 g steckt in den krausen Blättern auch reichlich Kalium. Der Mineralstoff hilft, Wasseransammlungen aus dem Körper zu schwemmen und kräftigt zudem Nieren, Blase und das Herz. Neben Zwiebeln ist das Flavonoid vor allem in Grünkohl enthalten. Ihm werden nicht nur antimikrobielle, sondern auch krebshemmende Eigenschaften zugesprochen. Quercetin gilt auch als günstig für Allergiker weil es die Freisetzung von Histamin blockiert. In Norddeutschland kennt und schützt man den Grünkohl (bot. Brassica oleracea acephala).

Obwohl er ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommt, gilt das Kreuzblütengewächs mit den ausladenden gekräuselten Blättern als typisches Wintergemüse. Sobald die Nachttemperaturen sinken, beginnt die Grünkohl-Saison. Frost kann ihm nichts anhaben - im Gegenteil: Minustemperaturen wandeln die in den Blättern enthaltene Stärke in Zucker um. Dadurch entsteht nicht nur der herb-süßliche Geschmack, sondern der Kohl wird auch leichter verdaulich. Obwohl er traditionell mit fetten Zutaten, wie z. B. Pinkel- oder Kochwurst, Rauchenden oder Speck genossen wird, empfehlen Ernährungsexperten, regelmäßig Grünkohl zu essen. So enthalten die krausen Blätter im Vergleich zu anderen Kohlarten besonders viel Eiweiß und Kohlenhydrate. Und in kaum einem Gemüse steckt eine derartige Vielfalt von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen gesunden Nährstoffen.

Frischen Grünkohl erkennen Sie an festen, saftigen hell- bis blaugrünen Blättern. Man kann ihn lose und geschnitten direkt beim Erzeuger oder auf Wochenmärkten bekommen. Bei frischer Ware muss man mit ca. 50 Prozent Abfall rechnen. Für 4 Personen sollte man 2 kg einkaufen. Die Alternative ist tiefgefrorene Ware. Loser Grünkohl ist im Gemsüefach des Kühlschranks bis zu einer Woche haltbar, verliert dann aber Nährstoffe. Daher möglichst frisch zubereiten. Grünkohl ist als Rohkost wegen seiner harten Blätter kaum geeignet. Dennoch sollte er nicht verkocht werden. Je nachdem, wie klein die Blätter geschnitten sind, beträgt die Garzeit 30 bis 50 Minuten. Eine alternative Zubereitungsart ist vegetarisch, etwa als Auflauf mit Kartoffeln.

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